Ökologische Krisen und Transformation der Arbeit

Die Vielfachkrise darunter ökologische Krisen stellen gegenwärtige Formen von (Lohn-)Arbeit grundlegend infrage und machen die Notwendigkeit ihrer Transformation sichtbar. Fragen nach der Organisation, Verteilung, gesellschaftlichen Bedeutung und demokratischer Gestaltung von Arbeit rücken dabei ebenso in den Fokus wie Debatten um Postwachstum und soziale Gerechtigkeit. Die Arbeitsgruppe „Ökologische Krisen und Transformation der Arbeit“ setzt genau hier an und stellt diese Zusammenhänge ins Zentrum.

Die Arbeitsgruppe bietet Forschenden unterschiedlicher Disziplinen, etwa aus der Soziologie, sustainability studies, Geographie, Geschlechterforschung oder politischen Ökonomie, Raum für inhaltlichen und methodischen Austausch zu Transformationsprozessen von Arbeit in ihren unterschiedlichen Facetten, zum Beispiel

  • der Wandel von Berufen, Arbeitsplätzen und Wissen angesichts ökologischer Herausforderungen
  • die Widerstands- oder Unterstützungsbewegungen, die diesen Wandel begleiten
  • die ökologischen Kosten der Digitalisierung der Arbeit

Ziel ist es, theoretische, methodische und empirische Diskussionen zu fördern und Forschende miteinander zu vernetzen, die zu Arbeit im Kontext ökologischer Krisen, Postwachstum und sozial-ökologischer Transformation arbeiten.

Zweimal im Jahr findet ein Netzwerktreffen statt (Präsenz-oder Online-Sitzungen). Diese Treffen bieten Raum, um laufende Projekte vorzustellen, Feedback einzuholen, Kooperationsvorhaben anzustossen und neue Formate der Wissensproduktion zu erproben. Die inhaltlichen Interessen sind breit gefächert, gemeinsam ist ihnen ein Interesse an kritischen, interdisziplinären Perspektiven sowie an Forschung, die gesellschaftliche Transformationsprozesse analytisch begleitet.

Über eine Mailingliste werden relevante Publikationen, Call for Papers, Veranstaltungen und Kooperationsmöglichkeiten geteilt.

Kontakt

Hast du Interesse an einer Mitarbeit oder Fragen an unserer Arbeitsgruppe? Dann melde dich gerne bei: muriel.surdez@unifr.ch; isabelle.zinn@bfh.ch.

Wir freuen uns darauf, von dir zu hören und das Netzwerk gemeinsam weiterzuentwickeln!