Tieflohnarbeit

Tieflohnarbeit findet häufig in stark feminisierten und migrantisierten Sektoren statt und bleibt sowohl in gesellschaftlichen als auch akademischen Debatten meist unsichtbar. Die Arbeitsgruppe Tieflohnarbeit setzt genau hier an und stellt diese Formen von Arbeit in den Mittelpunkt.

Die Arbeitsgruppe Tieflohnarbeit von LABORIS bietet Forscher:innen unterschiedlicher Disziplinen – etwa aus der Soziologie, Geschlechterforschung oder Arbeitsgeographie – Raum für inhaltlichen und methodischen Austausch zu Tieflohnarbeit in ihren unterschiedlichen Facetten und Formen. Ziel ist es, theoretische, methodische und empirische Diskussionen zu fördern und Forscher:innen miteinander zu vernetzen, die an der Schnittstelle von Tieflohnarbeit, Geschlecht, Migration und sozialer Ungleichheit arbeiten.

Viermal im Jahr findet ein persönliches Netzwerktreffen statt (bisher jeweils in Zürich). Diese Treffen bieten Raum, um laufende Projekte vorzustellen, Feedback einzuholen, Kooperationsvorhaben anzustossen und neue Formate der Wissensproduktion auszuprobieren. Die inhaltlichen Interessen sind breit gefächert – gemeinsam ist ihnen ein Fokus auf feministische und intersektionale Perspektiven sowie ein Interesse an sozial engagierter Forschung, die politische und gesellschaftliche Fragen aufgreift, kritisch reflektiert und in Debatten ausserhalb der Akademie interveniert.

Über eine Mailingliste werden relevante Publikationen, Call for Papers, Veranstaltungen und Kooperationsmöglichkeiten geteilt.

Kontakt

Hast du Interesse an einer Mitarbeit oder Fragen an das Netzwerk Tieflohnarbeit? Dann melde dich gerne bei reta.barfuss@geo.uzh.ch oder sarah.schilliger@unibe.ch.

Wir freuen uns darauf, von dir zu hören – und das Netzwerk gemeinsam weiterzuentwickeln!